Business Intelligence leicht gemacht im Webinar

InfoAying, 21.07.2014: In dem Live-Webinar “Business Intelligence leicht gemacht” zeigt Timo Tautenhahn, Tableau Software, wie man innerhalb weniger Stunden eine BI-Plattform aufsetzt, Metadaten quasi nebenbei modelliert, auf Basis dessen Berichte erstellt und diese veröffentlicht. Das kostenlose Webinar findet am 16.09.2014 um 11:00 Uhr statt und dauert 60 Minuten.

Mehr als die Hälfte aller Business Intelligence Projekte scheitern. Die meisten Unternehmen wissen dies und machen sich daher die Auswahl ihres BI-Werkzeugs nicht einfach. Sie starten mit einem Beratungsprojekt und erstellen eine Anforderungsliste. Aus der Anforderungsliste wird eine RFI (Request For Information). Dieser wird an unterschiedlichste Hersteller geschickt und aus den Antworten ergibt sich eine Shortlist. Ein Proof of Concept soll dann letztlich demonstrieren wie gut die Software in der eigenen Infrastruktur arbeitet. Eine finale Abschlusspräsentation, die Durchsicht aller Dokumentationen und der interne Austausch sollen dann schließlich die beste BI-Plattform für das eigene Unternehmen küren.

Dieser Vorgang dürfte den meisten Unternehmen bekannt vorkommen. Er ist langwierig und beschwerlich. Zudem lässt er den Druck auf die Entscheider sukzessive ansteigen, weil das getätigte Investment von Tag zu Tag größer wird. Ausgehend von etwaigen Beratungstagen, über eine Urauswahl, Gesprächen mit den Fachbereichen, Definition von Anforderungen, bis hin zur Entscheidung sind etliche Manntage an Arbeit in den Entscheidungsprozess eingeflossen.

In dem Webinar “Business Intelligence leicht gemacht” präsentiert Timo Tautenhahn, Tableau Software, eine BI-Lösung ohne derartige Einführungsrisiken. Die Entscheider brauchen sich keinen Druck auszusetzen, welcher ihnen die Einführung einer BI-Plattform wie eine sich langsam einschnürende Krawatte anfühlen lässt. 


Warum sich die Teilnahme an dem Webinar lohnt:

- Die Teilnehmer erfahren, wie man innerhalb weniger Stunden eine BI-Plattform aufsetzt,
- Metadaten quasi nebenbei modelliert,
- auf Basis dessen Berichte erstellt und diese veröffentlicht.

Termin: Dienstag, 16.09.2014, um 11:00 Uhr
Dauer: 60 Minuten
Sprecher: Timo Tautenhahn, Sales Consultant bei Tableau Software
Sprache: deutsch 

Weitere Informationen und Anmeldung zu dem kostenlosen Webinar „Business Intelligence leicht gemacht“:

https://attendee.gotowebinar.com/register/1914491994934793986

Über den Referenten:

Timo Tautenhahn begann seine Karriere mit einem dualen Studium bei IBM, wo er in einem Kundenprojekt frühzeitig beteiligt wurde. Die Absicht von IBM war es, jemanden vor Ort zu haben, der in der Lage ist, VBA-Scripts für die wöchentliche Berichterstattung zu schreiben. Sobald Timo im Projekt mitarbeitete, entschloss er sich anstelle von Skripten ein Java-Tool zu programmieren, dass auf SAP-Daten zugriff. Dadurch ließen sich personalisierte visuelle PDF-Berichte erstellen und die Ergebnisse schickte er an mehrere Projekt-Aktionäre. Seit diesem Projekt wuchs seine Leidenschaft für Business-Intelligence. Bei IBM arbeitete er als Technical Sales Consultant sowie als Business Analytics Specialty Architect, bevor er zu Tableau wechselte. 

Weitere Informationen: www.it-daily.net

Tags
Business Intelligence, BI, BI-Plattform, Visualisierung, Metadatenmodellierung, Berichte

SAP bietet Testversionen für ERP und CRM in der Cloud

InfoSAP hat heute angekündigt, dass Kunden nun die Vorteile des Pakets SAP ERP Foundation Extension und von SAP Customer Relationship Management (SAP CRM) powered by SAP HANA mit 30-tägigen Testversionen in der Cloud selbst erleben können.

Durch die Bereitstellung von Testlizenzen für SAP ERP Foundation Extension und SAP CRM powered by SAP HANA, können Kunden diese Lösungen nun auf einfache Weise testen und kennenlernen. Kunden, Partner und Interessenten haben die Möglichkeit, sich in ihrer eigenen Private-Cloud-Umgebung, die separat und kostenpflichtig via Amazon Web Services zur Verfügung gestellt wird, mit den Lösungen vertraut machen. Interessenten können über den SAP HANA Marketplace auf die Testversionen zugreifen. Beide Testversionen sind sofort einsatzfähig, basieren auf SAP Rapid Deployment Solutions und beinhalten Best Practices und Musterdaten.

Mit SAP ERP Foundation Extension können Nutzer die Anwendung SAP ERP mit ergänzenden SAP-Innovationen in Bereichen wie Benutzerfreundlichkeit und Analytik testen. Die Lösung umfasst integrierte Anwendungen, die Echtzeitinformationen für das gesamte Unternehmen bereitstellen. Die Testversion der SAP Rapid Deployment Solution von SAP ERP Foundation Extension ermöglicht den Zugriff auf über 80 Geschäftsprozesse in Finanzwesen, Controlling, Fertigung, Auftragsabwicklung und Beschaffung, mehr als 60 Apps von SAP Fiori und über 50 Berichte von SAP HANA Live für das operative Reporting in Echtzeit.

Nutzer können auch direkt erleben, wie sich mit SAP CRM powered by SAP HANA durch umfassende Kundeninformationen die Effizienz von Aktivitäten und Außendienstmitarbeitern steigern und so die Vertriebs- und Marketingabteilung optimieren lässt. Die Lösung unterstützt Unternehmen mit Echtzeitinformationen über die Wünsche, Präferenzen und das Verhalten von Kunden. Die Testversion für SAP CRM powered by SAP HANA erlaubt den Zugriff auf durchgängige Test-Marketing- und Vertriebsprozesse, Account and Contact Management, Kampagnen- und Lead-Management, Opportunity Management und interaktives Reporting.

Beide Lösungen werden auch ausführlicher im Kurs Rapid Deployment of SAP Solutions auf der Plattform openSAP für Massive Open Online Courses behandelt.

“Mit den Testversionen für diese Lösungen können sich Kunden leicht von der Leistungsfähigkeit und Einfachheit der Software überzeugen, die auf den Best Practices und Inhalten von SAP Rapid Deployment Solutions basiert”, sagte Dr. Bernd Welz, Executive Vice President von Solution & Knowledge Packaging bei SAP. “SAP unterstreicht damit sein Versprechen, die Geschäftsabwicklung mit seinen Kunden zu vereinfachen.”

SAP Rapid Deployment Solutions werden in der Cloud, lokal (in einer On-Premise-Umgebung) oder in hybriden IT-Landschaften implementiert. Dank der Implementierungsinhalte auf Basis von Best Practices und Verfahren zur Risikominimierung sind Unternehmen in der Lage, Lösungen, die optimal auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind, innerhalb von Tagen oder Wochen produktiv zu nutzen.

Kunden, die SAP ERP Foundation Extension und SAP CRM powered by SAP HANA einführen möchten, können die Rapid Deployment Solution lokal oder im Rahmen der standardisierten, sofort einsatzfähigen Lösungen für die SAP HANA Enterprise Cloud implementieren, die den Prozess automatisieren und Kunden den Weg in die Cloud erleichtern sollen.

Weitere Informationen finden Sie im SAP News Center. Folgen Sie SAP auf Twitter unter @sapnews.

Informationen zu SAP

Als Marktführer für Unternehmenssoftware unterstützt die SAP SE Firmen jeder Größe und Branche, ihr Geschäft profitabel zu betreiben, sich kontinuierlich anzupassen und nachhaltig zu wachsen. Vom Back Office bis zur Vorstandsetage, vom Warenlager bis ins Regal, vom Desktop bis hin zum mobilen Endgerät – SAP versetzt Menschen und Organisationen in die Lage, effizienter zusammenzuarbeiten und Geschäftsinformationen effektiver zu nutzen als die Konkurrenz. Mehr als 258.000 Kunden setzen auf SAP-Anwendungen und -Dienstleistungen, um ihre Ziele besser zu erreichen. Weitere Informationen unter www.sap.de.

Hinweis an die Redaktionen

Für Pressefotos und Fernsehmaterial in hoher Auflösung besuchen Sie bitte unsere Plattformwww.sap.com/photos. Dort finden Sie aktuelles sendefähiges TV-Footage-Material sowie Bilder zu Themen rund um SAP zum direkten Download. Videos zu SAP-Themen aus der ganzen Welt finden Sie unter http://www.sap-tv.com. Sie können die Filme von dieser Seite auch in Ihren eigenen Publikationen und Webseiten einbinden.


Ansprechpartner für die Presse:

Martin Gwisdalla
SAP, +49 (6227) 7-67275
martin.gwisdalla@sap.com

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+49 (6227) 7-46315
CET
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EST; press@sap.com


Walldorf – Veröffentlicht von pressrelations

SAP nun für kleine bis mittelständische Unternehmen KMUs

InfoSAP hat die SMB Solutions Group ins Leben gerufen – eine neue Geschäftseinheit, die sich speziell an die besonderen Bedürfnisse kleiner und mittelgroßer Unternehmen (KMU) mit bis zu 500 Beschäftigten richtet.

SAP ist bereits sehr erfolgreich in Mittelstand, der beinahe die Hälfte des weltweiten Bruttoinlandsproduktes* ausmacht. Die neue Geschäftseinheit wird sich auf die immer anspruchsvolleren technologischen Anforderungen kleinerer Unternehmen konzentrieren. Gemäß dem Ziel von SAP, Geschäftsprozesse zu vereinfachen, wird die SMB Solutions Group der weltweite Hauptansprechpartner bei SAP für Kunden und Partner in diesem Segment sein. Mit diesem kundenorientierten Ansatz wird die SMB Solutions Group ausschließlich Lösungsansätze für diese Kunden und Partner entwickeln, um ihr Geschäft zu vereinfachen.

Geleitet wird die SMB Solutions Group von Dean Mansfield, der für sämtliche Aktivitäten der Gruppe verantwortlich sein wird. In dieser Rolle wird er die Strategie von SAP umsetzen, den Markt für Geschäftslösungen für Firmen mit bis zu 500 Mitarbeitern neu zu definieren. Ziel ist die Entwicklung der nächsten Generation einfacher, integrierter Geschäftsanwendungen, basierend auf der Plattform SAP HANA und bereitgestellt in der Cloud, um den komplexen künftigen Herausforderungen von KMU zu begegnen.

“KMU spielen eine zunehmend wichtige Rolle in der globalen Wirtschaft. Gleichzeitig zeigen sie verstärkt Interesse am Einsatz fortschrittlichen Technologien”, sagt Ray Boggs, Vice President of SMB Research bei IDC. “Wir erwarten, dass die weltweiten Ausgaben von KMU für Informationstechnologie bis 2018 auf über 680 Milliarden US-Dollar ansteigen werden, mit außerordentlichen Zuwächsen in wichtigen Regionen und Technologien. KMU werden sich durch den Einsatz mobiler Geräte und von Cloud Computing verändern. Die Chancen für Firmen, ihr Produkte und Vertriebsstrategien zu optimieren und neue Kundengruppen anzusprechen, war nie größer.”

*siehe ACCA; Small business: a global agenda 9/2010

Weitere Informationen finden Sie im SAP News Center. Folgen Sie SAP auf Twitter unter @sapnews,@SAP4SmallBiz und @SAP4Midsizeund sehen Sie sich Videos auf dem SAP4SME YouTube Channel an.


Ansprechpartner für die Presse:

Angelika Merz
SAP SE
+41 (58) 871-7216
angelika.merz@sap.com

Stephan Ester
Burson-Marsteller
+49 (0) 69-2 38 09-62
stephan.ester@bm.com


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Die Cloud – 6 stetige Impulse

InfoExperten haben sich mit den Auswirkungen des Cloud Computing auf die Arbeit und Umwelt beschäftigt. Der Report der Economist Intelligence Unit im Auftrag von SAP-Partner Fujitsu und die Konsequenzen aus sechs Perspektiven.

Menschen werden anders zusammenarbeiten, IT wird mehr Ware als Technik und das Business verlangt nach Lösungen, die auch Konsumenten nutzen würden: Cloud Computing verlangt nach einem radikalen Umdenken. Es fängt mit der Dropbox an, auf der geräteunabhängig sämtliche Daten aus der Cloud zu ziehen sind. Doch das ist noch lange nicht alles. Sechs Konsequenzen aus der Sicht von Experten:

1. Die Arbeit: Hierarchien sind von gestern

Wichtiger Treiber für die Veränderung in der Arbeitswelt ist der Konsument, also der typische Gmail- und iCloud-Nutzer, so die Ansicht vom Technologie-Direktor der britischen Recruiting-Webseite reed.co.uk, Mark Ridley. “Ich kann von meinem Smartphone erwarten, dass ich auf Emails und Chats hingewiesen werde, dass es meine Fotos und Dokumente speichert und der Kalender meine Verfügbarkeit und meinen Aufenthaltsort kennt. Warum kann ich das nicht auch von meiner Business-Software erwarten? Wenn ich Facebook und Twitter ohne spezielles Training nutzen kann, warum klappt das nicht auch mit einem HR-System?”

“Wenn ich Facebook und Twitter ohne spezielles Training nutzen kann, warum klappt das nicht auch mit einem HR-System?”

Je einfacher und verfügbarer Cloud Computing wird, umso weniger macht auch eine Abteilung Sinn, die IT-Hoheit besitzt. Abteilungsleiter und Hierarchieebenen weichen zugunsten von Netzwerkstrukturen Gruppen, die sich aufgrund von Fähigkeiten und Beziehungen zusammensetzen. Kein Finanzsystem wird künftig mehr ausschließlich von der IT aufgesetzt werden. Sämtliche nötigen Kompetenzen werden von Beginn an an einem Tisch sitzen. Letztlich zählt also der Wert des Einzelnen mehr als die Seniorität und Status. Unklar ist jedoch, wer für die strategische Ausrichtung des Unternehmens da sein wird. Zumindest wackelt die Bedeutung der CXOs in den Unternehmen erheblich.

2. Die Börse: Cloud Services als Ware noch mit Hürden

Theoretisch schafft Cloud Computing die Möglichkeit, IT als Ware anzubieten – wie im Kaufhaus. Gibt es klare Benchmarks für Services, wird es auch möglich sein, diese Services an der Börse zu handeln, meint James Mitchell, Geschäftsführer des Londoner Unternehmens Strategic Blue, das als Cloud-Broker auf den Handel mit Cloud-Futures spezialisiert ist. Allerdings ist der Cloud-Markt noch nicht sonderlich sortiert und wichtige Voraussetzungen für den Handel sind noch nicht erbracht: Die Ware ist nicht austauschbar. Ohne spürbaren Einfluss auf die Qualität lässt sich nicht einfach ein anderes Produkt nutzen. Detaillierte Analysen über Leistungen, Performance, Preisgefüge und Verträge sind vonnöten. Wichtigste Hürde derzeit im Handel mit Cloud-Services: Das Preis-Modell. “On Demand” und “Pay as you go” sind die Nutzungsmodelle der Stunde.

Ähnlich wie der Sprit mit hoher Oktanzahl wird es in einigen Jahren auch Cloud-Services geben, für die die Kunden mehr bezahlen werden wie für gewöhnliche Leistungen.

Der Kunde zahlt genauso viel wie er benötigt. Das macht es dem Dienstleister schwer, exakt die Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die benötigt werden. Besser ist es, von den Kunden einen Vorschuss zu kassieren, ein Kontingent also zu geringen Tarifen, das nach und nach abgerufen wird. Wichtiger Effekt: Es erhöht die Kreditwürdigkeit. Ähnlich wie der Sprit mit hoher Oktanzahl wird es bald Cloud-Services geben, für die die Kunden mehr bezahlen werden wie für gewöhnliche Leistungen. Das sorgt dafür, dass Innovationen für Cloud-Services auch in Zukunft einen hohen Stellenwert genießen werden.

3. Unternehmensalltag: Beschleunigen wie die Spiele-Branche

Cloud Computing klingt auf den ersten Blick verheißungsvoll, besonders in Hinsicht auf neue Umsatzchancen. Doch dann folgt oft die Erkenntnis, dass die Cloud das Business sehr stark etwas angeht. Und schon steht das Business-Modell des Unternehmens zur Diskussion.
Dienstleister werden sich vom ICT- zum Cloud-fokussierten Anbieter wandeln müssen

Klar ist: Die Cloud verändert auch die Kunden. Zu wenig Unternehmen nehmen das Thema “User Experience” heute wirklich ernst. Dabei ist das der Grund dafür, dass Cloud-Services immer mehr auch an der IT-Abteilung vorbei ins Unternehmen gelangen. Dienstleister werden sich vom ICT- zum Cloud-fokussierten Anbieter wandeln müssen, ist Tua Huomo überzeugt, die im Europe Institute of Innovation and Technology (EIT) auf die “Future Cloud” spezialisiert ist. Wer nicht ständig etwas Neues, Aufregendes entwickelt, guckt schnell dem Wettbewerber nur noch hinterher. Wie in der Spiele-Branche ist es auch im ICT-Sektor inzwischen so, dass der Druck, neue Anwendungen und erweiterte Funktionalitäten von Software zu schaffen, ständig da ist und das Tempo weiter zunimmt. Dabei darf jedoch eins nicht auf der Strecke bleiben: Dass neue Features, die schnell und effizient entwickelt wurden, zwar gut sind, aber am eigentlichen Ziel vielleicht vorbei gehen – den Kunden exakt zu bedienen.

4. Datenschutz: Den Einzelnen die Hoheit zurück geben

Den Missbrauch von privaten Daten ernst nehmen, trotzdem aber einen Wert im Teilen von Daten sehen: Das rät der Cloud-Experte und Analyst von The Cloud of Data, Paul Miller und fügt hinzu: “Privatleute wie Unternehmen haben Schwierigkeiten, Risiken und Nutzen richtig abzuwägen”. Über “Cookies” sammeln diverse Unternehmen von Amazon über British Airways bis hin zu Facebook persönliche Daten – über Einkäufe und Interessen, die im nächsten Schritt über Anzeigen (“Ads”) in gezielte Werbung münden. Wer das nicht will, hat keine Chance, etwas dagegen zu tun. Dabei gab es über das Attention Trust Consortium bereits vor knapp zehn Jahren die Idee, dass jeder aus eigener Initiative die Dokumentation seiner von ihm angesurften Seiten Unternehmen zur Analyse zur Verfügung stellen konnte, gegen Rabatte, Boni oder sonstige Anreize. Obwohl die Methode bessere Datenqualität versprach keine Datenschutzprobleme mehr aufwarf, hat sich das Consortium nicht durchgesetzt. Die Idee ist jedoch nach wie vor lebendig.

Über Cloud-Service-Anbieter gelangt das Geschäft mit persönlichen Daten aus den Katakomben der Nuller und Einser ans Tageslicht.

Der selbsternannte “erste persönliche Datenmarktplatz” DataCoup und Enliken, ein Unternehmen, das sämtliche Informationen transparent macht, die ein Unternehmen über einen speichert, gehören etwa dazu. Solidere Daten und vor allem eine höhere Akzeptanz der Datennutzung ist deren Ziel. “Aktuell hat man sehr wenig Kontrolle darüber, wie persönliche Daten akquiriert, geteilt und sonstwie genutzt werden”, konstatiert Paul Miller. Gerade Marketiers entdecken gerade die Relevanz solider Daten für ihr Geschäftsfeld. Service-Anbieter wie Qiy aus Holland oder MyDex aus London schaffen einen Ort für Nutzer, sämtliche persönlichen Daten zu speichern und selbstbestimmt zur Verfügung zu stellen.

So gelangt das Geschäft mit persönlichen Daten aus den Katakomben der Nuller und Einser ans Tageslicht und damit raus aus der Schmuddelecke. So genannte Personal Data Stores handeln mit den Daten vom Du und Ich, von denen bisher niemand wusste, woher sie kamen.

5. Rechenzentren: Cloud macht sie effizienter

Der Bedarf an Rechenzentren etwa durch Cloud-Anwendungen lässt auch den Energieverbrauch in Rechenzentren steigen. Auf 19 Prozent höheren Energieverbrauch in den Jahren 2011 und 2012 kommen Marktforscher von Data Dynamics Intelligence, die Stanford University beziffert den Anstieg auf 56 Prozent zwischen 2005 und 2010. Allerdings, meint Ian Bitterlin, Vorsitzender der EMEA Technical Work Group bei der Green Grid Organisation, würde man die enormen Effizienzsteigerungen der letzten Jahre in Rechenzentren bei allem Protest etwa von Greenpeace zu selten erwähnen. Datenzentren, die immer häufiger auch Cloud-Anwendungen beherbergen, verbrauchen in der Regel mehr als 20 Megawatt Energie.

Effizienz von Servern steigt Jahr für Jahr um 70 Prozent

Umso wichtiger ist es, dass Energie für Datenzentren in der Nähe von Kraftwerken entsteht. “Co-Location”, so Bitterlin verringert Übertragungsverluste um 5 bis 20 Prozent. Für Backup und Kühlung wenden hochmoderne gegenüber traditionellen Rechenzentren zudem nur ein Zehntel der Energie auf. Auch die Rechenchips selbst werden immer effizienter. 2008 wurde mit “SPECPower” erstmals eine benchmaktaugliche Messmethode entwickelt. Heraus kam: 70 Prozent weniger Energie ist Jahr für Jahr für die gleiche Rechenleistung nötig. Durch die Virtualisierung der Server in den Rechenzentren ist es zudem möglich, bis zu 40 virtuelle Maschinen auf einem Server laufen zu lassen – etwa für Cloud-Anwendungen. Das schafft wiederum eine bessere Auslastung der Ressourcen und einen weiteren Effizienzgewinn.

6. Arbeitsmarkt und Wirtschaft: Keine dramatischen Effekte durch Cloud Computing

Cloud Computing führt dazu, dass die Produktivität in der Wirtschaft steigt und neue Geschäftsmodelle entstehen. Die Wartung ist in der IT nicht mehr gefragt, dafür Aufgaben mit höheren Anforderungen. Das erfordert andere Mitarbeiter und andere Fähigkeiten. Zudem lassen sich Services recht einfach auch weltweit anbieten. Soweit die landläufige Meinung. Doch zeigt sich Jonathan Liebenau von der London School of Economics eher zurückhaltend und abwartend. Sehr unterschiedlich seien die Auswirkungen, je nach Region und Industrie. Hauptergebnis: Effektiv eingesetzt kann die Cloud Unternehmen produktiver machen, neue Geschäftsmodelle kreieren und die Arbeit verändern.

Arbeitsmarkt: USA profitieren nicht mehr als Europa

Es würden eher Jobs geschaffen als abgebaut und Neugeschäft schneller auf den Weg gebracht. Besonders profitieren wird der IT-Sektor. Während sich beispielsweise im Smartphone-Sektor der Unternehmen in Deutschland zwischen 2010 und 2014 nahezu verdoppelten, war die Dynamik in der konservativen Luftfahrtbranche nur ein Drittel davon. Zudem ist die Energiepolitik im jeweiligen Land entscheidend für die Entwicklung, wie auch der Umgang mit Datentransfer. Selbst in Hinsicht auf die Jobentwicklung sieht Liebenau keine Polarisierung zwischen dem Europäischen und US-Markt. Die datenschutzrechtlich eher lässigen Amerikaner profitieren demnach auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr von der Cloud-Entwicklung als Europa.


SAP Deutschland AG & Co. KG 
Neurottstraße 15a 
69190 Walldorf 
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Telefon: 06227/7-47474 
Telefax: 06227/7-57575 
 
Mail: info@sap.com 
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Produktivitätssteigerung und erhöhte Sicherheit durch Netzwerk-Monitoring

InfoRüsselsheimer Volksbank eG baut auf PRTG Network Monitor von Paessler

Um ihr Netzwerk rund um die Uhr zu überwachen, setzt die Rüsselsheimer Volksbank eG auf die Netzwerk-Monitoring-Software PRTG Network Monitor der Paessler AG. Das Geldinstitut benötigte eine Lösung, um seine zahlreichen Management-Tools und IT-Komponenten auf mögliche Ausfälle zu kontrollieren. Denn sollten hier wichtige Systeme streiken, leidet auch der Kundenservice. Unter mehreren getesteten Produkten fiel die Wahl auf PRTG. Entscheidendes Kriterium war die übersichtliche Bedienung: Die Bank kann die Software so komplett selbst verwalten.

Die 158 Mitarbeiter der Rüsselsheimer Volksbank eG sind bei ihrer täglichen Arbeit auf eine funktionierende und performante IT angewiesen. Die zentrale Komponente bildet dabei die sogenannte “Private Inhouse Cloud”. In diesem virtuellen System laufen alle Geschäftsprozesse des Geldinstituts zusammen, daher gilt der Überwachung der Cloud ein besonderes Augenmerk. 

Bei der Auswahl einer adäquaten Lösung standen der Rüsselsheimer Volksbank eG die IT-Consultants der banking & network it solutions GmbH, kurz bn-its, zur Seite. Die erfahrenen Spezialisten legten der Bank eine All-in-one-Überwachungslösung mit geringem Administrationsaufwand ans Herz. PRTG Network Monitor von Paessler erfüllte diese Voraussetzungen und setzte sich insbesondere aufgrund der übersichtlichen und einfachen Bedienung gegen die Wettbewerber durch. 

Interne Cloud absichern

Die Vorteile der All-in-one-Überwachungslösung sind für die Bank besonders in Bezug auf ihre sensible “Private Inhouse Cloud” spürbar. Aufgrund der Wichtigkeit der hier verarbeiteten Daten ist ein zuverlässiges Backup von essenzieller Bedeutung. Die Rüsselsheimer Volksbank eG setzt dazu Veeam ein und nutzt PRTG, um zu kontrollieren, dass die Sicherung reibungslos abläuft. Bei Unregelmäßigkeiten oder Fehlern wird die IT-Abteilung sofort alarmiert, was aufwändige manuelle Überprüfungen überflüssig macht.

Ein weiterer Pluspunkt von PRTG ist aus Sicht der Rüsselsheimer Volksbank eG die Remote-Option von PRTG. So lässt sich z.B. die Leistung der Switch-Ports in den Zweigstellen der Bank von der zentralen PRTG-Installation aus überwachen. Zudem haben die IT-Verantwortlichen durch spezielle http-Sensoren auch die Performance der Unternehmenswebseite rund um die Uhr im Auge. Regelmäßige Berichte zur Netzwerk- und Bandbreitenauslastung liefern den Administratoren aussagekräftige Trends, die die Basis für eine mittel- und langfristige Optimierung bilden.

Die Bank setzt aktuell insgesamt 975 Messpunkte (sogenannte Sensoren) ein, über die PRTG Daten zu Verfügbarkeit und Auslastung von Verbindungen, Geräten und Applikationen sammelt. Die gesammelten Daten werden von der zentralen PRTG-Instanz ausgewertet und über das Web-Interface in übersichtlichen Graphen dargestellt. Bei Überschreiten individuell definierter Grenzwerte wird das IT-Team außerdem direkt benachrichtigt. So sind die Administratoren immer auf dem Laufenden und können das Ausmaß einer Störung oder eines Defekts umgehend abschätzen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten.

“Unsere drei Sorgenkinder waren ausfallende Dienste außerhalb der Geschäftszeiten, Datenleitungsprobleme und die Überwachung von Aufträgen. Mit PRTG konnten wir diese Schwachstellen ausmerzen”, erklärt Sebastian Wiegand, Gruppenleiter IT-Organisation bei der Rüsselsheimer Volksbank eG. “Dazu konnte auch die Flut an Informations-E-Mails, die unsere IT-Abteilung früher erhielt, in PRTG gebündelt werden. Somit hat das Administrations-Team mehr freie Kapazitäten für weitere Aufgaben. Die Produktivität stieg sofort spürbar an.”

Der komplette Anwenderbericht zur Rüsselsheimer Volksbank eG ist online verfügbar.

Über Paessler AG:

Die Paessler AG entwickelt und vertreibt seit Jahren leistungsfähige und benutzerfreundliche Netzwerk-Monitoring-Software. Die mehrfach in Vergleichstests ausgezeichnete Software PRTG Network Monitor sorgt für weniger Stress und mehr Sicherheit in IT-Abteilungen zu einem fairen Preis. Vom Firmensitz in Nürnberg aus betreut Paessler weltweit über 150.000 Installationen seiner Produkte, die in Unternehmen aller Größen – SOHO, KMU und global tätige Konzerne – im Einsatz sind. Das 1997 gegründete Unternehmen ist bis heute privat geführt und unter anderem Mitglied des Cisco Developer Network und ein VMware Technology Alliance Partner. Kostenlose Testversionen und weitere Informationen stehen unter www.de.paessler.com zur Verfügung.